Was wäre ein asiatischer Garten ohne Koi-Teich! Genießen Sie die natürliche Gelassenheit, eine seelische und körperliche Ruhe…und betrachten Sie Ihre Kois in klarem Wasser.


Asiatische Gärten – harmonisch angelegte Gärten chinesischer und japanischer Tradition:
Im Konfuzianismus wird großer Wert auf Sachlichkeit, hohe Verantwortung für Gesellschaft, Ethik und Moral sowie Politik gelegt. Wohl am besten beherrschten die alten chinesischen Gartenarchitekten die Kunst der Darstellung von Ruhe und Bewegung. Gleichzeitig setzten sie mit gärtnerischen Mitteln weitere korrespondierende Gegensätze, welche sie “das Lachende” und das “Bedrohliche” nannten.

Diese Denkweise spiegelt sich auch im Gartenbau wieder – durch das Streben nach einer idealen Welt des Friedens und Gedeihens. Dabei prägt dieses Ideal insbesondere die kaiserlichen Gärten. So wurde beispielsweise im Garten des Hellen Vollmondes Yuanmingyuan in Beijing fast die Hälfte der Landschaften nach diesem Ideal angelegt. Dem Ideal einer Welt der Unsterblichen entspricht die romantische Ästhetik, in der eine natürliche Gelassenheit und eine seelische und körperliche Ruhe angestrebt werden. Diese Gedanken werden sowohl in kaiserlichen wie auch in sakralen Gartenanlagen widergespielt. Beispiele sind die Inseln der Unsterblichen im Garten des Hellen Vollmondes in Beijing, im taoistischen Guchang-Kloster im Qingcheng-Gebirge in der Provinz Sichuan und im taoistischen Nanyan-Kloster im Wudang-Gebirge in der Provinz Hubei. Dem Ideal der Natur im Gartenbaustil entspricht das Streben, die Gedanken und Gefühle des Besitzers ungehindert auszudrücken. Vor allem Interlektuelle und Gelehrte ließen nach dem Ideal ihre Gärten anlegen. Beispiele dafür sind der Canglang-Garten von Su Shunqin und der Dule-Garten von Sima Guang aus der Song-Zeit kann.
Ein Koiteich stellt ganz besondere Anforderungen an die Teichplanung und Ausführung. Die Karpfenartigen und lieben es in eher trüben Teichwasser zu leben und im Schlamm zu gründeln, um nach Nahrung zu wühlen. Diese Lebensweise widerspricht den Vorstellungen der meisten Koiteichbesitzer. Wer einen Koiteich besitzt oder anlegen möchte, will natürlich die wunderschönen Koi auch sehen und sie möglichst gut präsentieren. Dazu bedarf es möglichst klarem Wasser. Es gibt aber auch Teichbesitzer die ihre Koi lieber in einem natürlicheren Koiteich halten und keinen großen Wert darauf legen klares Wasser zu haben.
Nach unserer Erfahrung mit Koi-Besitzern ist es so, dass über die Zeit immer mehr Kois den Koiteich bevölkern werden. Über die Jahre werden die Kois recht groß und brauchen entsprechend mehr Futter, das wiederum als Ausscheidungen der Fische das Wasser belastet. Egal ob man einen naturnahen Koiteich oder ein eher aquariumähnliches Koibecken baut, man sollte immer genügend Reserven bei der Filtrierung einbauen um die wachsenden Koi und den Zuwachs an Fischen zu berücksichtigen. Wie soll nun solch ein Koi-Teich aussehen? Aus Sicht des Teichbaus ist nicht nur die Wasserqualität zu berücksichtigen, auch das Verhalten der Koi muss in die Planung einfließen. Koi fressen gerne die Pflanzen im Koiteich an und Lebewesen wie Schnecken und Muscheln haben keine Überlebenschance.
Die Koi spielen diese sozusagen zu Tode. Der Pflanzbereich sollte also vom Koiteich abgetrennt sein, diesen ganz weg lassen und die Filter entsprechend Leistungsfähiger auslegen oder weniger Koi einsetzen. Bei diesen wertvollen Fischen empfiehlt es sich auch die Seitenwände des Koiteichs möglichst steil zu gestalten um Räubern keine Standfläche beim Fischen zu bieten. Dies ist besonders bei klaren Koiteichen wichtig, da Fischreiher und andere Fischräuber sonst leichte Jagt haben.
Koiteiche werden meist in Folienbauweise angelegt. Eine Beschattung des Koibeckens ist auch zu empfehlen. Einmal dämmt es das Wachstum der Algen ein und ohne Reflektionen der Sonne kann man die Koi auch besser beobachten. Fragen Sie unsere OUTDOOR-DESIGN-Experten, die über viel Erfahrung beim Bau eines Koi-Teiches verfügen.